Sicher unterwegs auf Online-Portalen - Ladies.de

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Sicher unterwegs auf Online-Portalen: Betrug rund um Inserate, Termine und Treffen

Lieber Ladies.de-User,

Kriminelle nutzen Inserate, Messenger und soziale Netzwerke, um Vertrauen aufzubauen, Zahlungen zu erschleichen oder persönliche Daten abzugreifen.

Gerade bei der Kontaktaufnahme und Terminabsprache gilt: keine Gutscheincodes, keine Vorkasse an Unbekannte, keine fremden Zahlungslinks, keine Ausweisfotos und keine SMS- oder TAN-Codes weitergeben.

Die Verbraucherzentrale warnt bei Anzeigen-Portalen ausdrücklich vor Maschen wie gefälschten Zahlungslinks und Vorkasse-Forderungen; die polizeiliche Kriminalprävention listet ebenfalls Vorkassenbetrug, Anzeigenbetrug, Phishing, Zahlungsdienstmissbrauch und Erpressung als typische Online-Betrugsfelder auf. (Verbraucherzentrale.de)

Top 5 Betrugsmaschen

  1. Gutscheinbetrug
    Steam, Amazon, Apple, Google Play: Codes nie senden!
  2. Vorkasse-Falle
    Zahlungen vor dem Treffen? Vorsicht!
  3. Fake-Zahlungslinks
    Keine Bank- oder Kartendaten im Chat eingeben!
  4. Sicherheitscode-Diebstahl
    SMS-, TAN- und 2FA-Codes niemals teilen!
  5. Daten & Erpressung
    Privates schützen – Drohungen melden!

Gutscheincodes sind wie Bargeld – einmal verschickt, meist verloren.

Betrüger fordern Codes von Steam, Amazon, Apple/iTunes, Google Play oder anderen Guthabenkarten und geben dafür diverse Gründe an: Reservierung, Verifizierung, Kaution, Notfall, Diskretion oder „sichere Abwicklung“. Das BSI beschreibt Onlinebetrug unter anderem mit bereits eingelösten Gutschein-Codes, bei denen eine Rückbuchung praktisch nicht mehr möglich ist. (BSI)

So verhältst du dich:
Kaufe keine Gutscheinkarten auf Aufforderung eines Online-Kontakts und sende niemals Code, PIN, Foto oder Kassenbon. Seriöse Terminabsprachen benötigen keine Steam-, Amazon-, Apple- oder Google-Play-Codes –  lediglich als Geschenk oder Tausch auf freiwilliger Basis. 

Mehr Infos:
BSI – Onlinebetrug erkennen. (BSI)

Keine Anzahlung an Unbekannte – erst recht nicht unter Druck.

Bei der Vorkasse-Masche wird vor einem Treffen eine Zahlung verlangt, etwa als Reservierungsgebühr, für Fahrtkosten, Hotelkosten, Sicherheit, Kaution oder „Terminbestätigung“. Nach der Zahlung bricht der Kontakt häufig ab oder es folgen weitere Forderungen; die Polizei rät bei Vorkassebetrug, sichere Bezahlmethoden zu nutzen, Rückbuchungen sofort zu prüfen und Anzeige zu erstatten. (Polizei-Beratung)

So verhältst du dich:
Keine Vorkasse an unbekannte Kontakte leisten, keine Zahlungen über ungewöhnliche Wege senden und bei Druck sofort abbrechen. Verdächtige Profile, Nachrichten und Zahlungsforderungen sichern und dem Portal melden.

Mehr Infos:
Polizei-Beratung – Vorkassebetrug. (Polizei-Beratung)

Zahlungslinks im Chat können Datenfallen sein.

Betrüger versenden Links zu angeblich sicheren Zahlungs-, Buchungs- oder Verifizierungsseiten. Dort sollen Bankdaten, Kreditkartendaten, Logins oder TANs eingegeben werden; die Verbraucherzentrale beschreibt bei Anzeigen-Portalen genau solche gefälschten Zahlungslinks als typische Masche. (Verbraucherzentrale.de)

So verhältst du dich:
Keine Bank-, Karten- oder Login-Daten über Chat-Links eingeben. Zahlungsstatus immer nur über die eigene Banking-App, das eigene Konto oder den offiziell bekannten Zahlungsdienst prüfen – nicht über Screenshots, fremde Links oder Messenger-Nachrichten.

Mehr Infos:
Verbraucherzentrale – Betrug mit Kleinanzeigen und gefälschten Zahlungslinks. (Verbraucherzentrale.de)

Ein Verifizierungscode gehört nur dir.

Kriminelle bitten um SMS-Codes, TANs oder 2FA-Code s(2-Faktor-Authentisierung, z.B. über eine App, Gesichtserkennung oder den Fingerabdruck) und behaupten, diese seien für eine Verifizierung, Terminbestätigung, als Sicherheit oder für Zahlung nötig. Die Polizei beschreibt beim Betrug mit mobilem Bezahlen, dass Täter solche Codes nutzen können, um Zahlungsdienste wie PayPal, Apple Pay oder Google Pay auf fremden Geräten freizuschalten. (Polizei-Beratung)

So verhältst du dich:
Niemals SMS-Codes, TANs, Login-Codes oder 2FA-Freigaben weitergeben – auch nicht an angebliche Support-Mitarbeiter, Zahlungsdienste oder Kontakte aus dem Chat. Bei Weitergabe sofort Passwort ändern, Zahlungsdienst sperren lassen und Bank beziehungsweise Anbieter kontaktieren.

Mehr Infos:
Polizei-Beratung – Betrug beim mobilen Bezahlen. (Polizei-Beratung)

Persönliche Daten, Ausweise und intime Inhalte können gegen Dich verwendet werden.

Betrüger fragen nach Ausweisfotos, Selfies, Adresse, Arbeitgeber, privaten Telefonnummern, Bankdaten oder intimen Bildern. Solche Informationen können für Identitätsdiebstahl, Fake-Profile, falsche Forderungen oder Erpressung genutzt werden; die Polizei warnt, dass persönliche Daten unter anderem über Phishing, Datenlecks und zu freigiebige Online-Profile in die Hände von Kriminellen gelangen können. (Polizei-Beratung)

So verhältst du dich:
Nur notwendige Daten teilen, Ausweise und Bankdaten nicht per Chat senden und private Informationen schützen. Bei Drohungen nicht zahlen, Beweise sichern, Kontakt blockieren, das Profil melden und bei ernsthaften Drohungen die Polizei einschalten.

Mehr Infos:
Polizei-Beratung – Identitätsdiebstahl. (Polizei-Beratung)
Verbraucherzentrale – Erpressung im Netz. (Verbraucherzentrale.de)

Bleib wachsam und schütze dich!

Wenn ein Kontakt Gutscheincodes, Vorkasse, Zahlungslinks, Ausweisfotos, Bankdaten oder SMS-Codes verlangt, ist höchste Vorsicht geboten. Beende den Kontakt, sichere Screenshots und Zahlungsdaten, melde das Profil und erstatte bei Betrug oder Drohung Anzeige.

Dein Team von Ladies.de

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